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"Klezmer has gone from an underused term to being overgeneralized... musician's warning: inclusion of an augmented second interval may lead to your music being labeled Klezmer. Music that functions as Klezmer is Klezmer." F. London
Klezmatics, The (with Joshua Nelson & Kathryn Farmer)
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Biographie: |
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Seit 1986 verbinden die Klezmatics in Ihrer Musik jüdische Identität und Mystik mit aktuellem Zeitgeist und postmoderner Ästhetik. Aufgrund ihrer lebendigen und mitreißenden Art Musik zu machen, haben sie nicht nur auf der ganzen Welt ein begeistertes Publikum ihrer Liveauftritte gefunden, sondern auch die Möglichkeit gehabt, ihre Musik in unzählige Film- und Theaterproduktionen einzubringen, sie auf CDs zu bannen, auf Festivals zu spielen und nicht zuletzt mit einigen der größten Musiker der letzten 20 Jahre zu arbeiten, so z.B. mit John Zorn oder Itzhak Perlman. David Letterman lud sie genauso in seine Sendung ein, wie BBC zu einer Session in der John Peel Show, Tony Kushner, dessen Stück "Angels in America" den Pulitzer Preis gewann, holte sie ins Theater und auch im New Yorker jüdischen Museum standen sie schon auf der Bühne. Angefangen aber hat alles nicht in New York oder Los Angeles, nicht im Fernsehen und nicht im Theater, sondern mit der ersten Klezmatics CD, die Piranha Musik 1989 in Deutschland herausbrachte: "Shvaygn=Toyt", was aus dem Jiddischen übersetzt in etwa "Stille=Tod" bedeutet. Von dieser ersten Platte an gab es keine Aufnahme mehr, die nicht zumindest in den Weltmusikcharts auftauchte. 1992 gewannen sie den Preis der deutschen Schallplattenkritik und die Aufnahme "In The Fiddler's House" mit Itzhak Perlman ist das meistverkaufte Folk Album des letzten Jahrzehnts. Klangvolle Namen und Erfolge sind auch den Lebensläufen jedes Einzelnen der Musiker zu entnehmen: Led Zeppelin, John Zorn, Bob Newirth (Velvet Underground), LL Cool J, Lester Bowie, David Byrne, Uri Caine, Giora Feidmann, David Krakauer spiegeln nicht nur die Erstklassigkeit der Musiker wider, sondern auch die Vielfältigkeit der Stile, mit denen sie sich beschäftigen. Das geheime Band allerdings, welches alle miteinander verbindet, ist der Klezmer - mal traditioneller, mal ganz modern, aber immer im Bestreben, Klezmer zur eigenen Sprache zu machen, ohne den Betroffenheitstenor, der in der Öffentlichkeit so gerne gepflegt wird. "Das jiddische Wort "Klezmer" (Pl. klezmorim) stammt aus dem Althebräischen und bedeutet soviel wie "Instrument des Gesangs", "Träger oder Übermittler von Klang", auch "Gefäß des Gesangs". Damit ist ursprünglich das Instrument des Musikers gemeint, ab dem 16. Jahrhundert jedoch der Musiker selbst. Klezmer meint eine Einheit von Musiker, Instrument und Lied. Der Musiker selbst verschmilzt mit seinem Instrument zu einer Einheit, um über das Instrument seine "innere Stimme" auszudrücken. Klezmermusik ist instrumentales Singen, ist orientiert am emotionalem Ausdruck der menschlichen Stimme. Es wird versucht, das Instrument als Ausdrucks- und Kommunikationsmittel zu verwenden: "Der Klezmer lacht, weint, seufzt, jammert, und sein Instrument ist dabei sein Medium." Klezmer ist auch eine Bezeichnung für professionelle oder semiprofessionelle jüdische Hochzeitsmusikanten, meist männliche Musiker, jedoch gibt es auch Nachweise für weibliche Klezmorim. In der rabbinischen Literatur wurden Instrumente zur Gesangsbegleitung "kle semer" genannt. Mit dem Wort "Kleismer" wurden zuweilen auch heilige Instrumente bezeichnet. Seit Beginn des sogenannten "Klezmer-Revivals" in den siebziger Jahren wird "Klezmer" gewöhnlich auch als Bezeichnung für das von diesen Musikern gespielte Repertoire benutzt, sowie für das gesamte musikalische Genre. Diese Gattung resultiert heute aus der alten Volksmusik, die durch den Kontakt mit klassischer Musik, europäischem Theater, Salonmusik, amerikanischem Ragtime, Jazz und gerade populärer Musik in der sogenannten zweiten und dritten Generation von Klezmermusikern zu einem modernen Stil von Klezmermusik führte." Aus der Dissertation von Georg Winkler Mehr auf www.klezmatics.com
Joshua Nelson Geboren in Newark, New Jersey, hat Gospel-Virtuose Joshua Nelson sein ganzes Leben damit verbracht, dem Publikum rund um die Welt die schiere Sinnlichkeit und glühende Spiritualität des Gospel näher zu bringen. Der Sänger und Pianist hat mit musikalischen Fixsternen wie Wynton Marsalis, Billy Preston, Aretha Franklin und Stephanie Mills gearbeitet, mit Gospel-Größen wie Albertina Walker, den Barret Sisters, Hezekiah Walker, Dorothy Norwood, Vanessa Bell Armstrong, Reverend Timothy Wright und Bobby Jones & New Life, sowie mit den verstorbenen Jazz-Legenden Cab Calloway und Dizzy Gillespie.
Kathryn Farmer Das bemerkenswerte Talent der Sängerin, Pianistin und Organistin Kathryn Farmer hat ihre Stimme um die Welt getragen. Sie hat mit Tito Puente, James Carter und Lester Bowie gearbeitet, ist bei einigen der berühmtesten Festivals aufgetreten, darunter das Montreux Jazz Festival und das North Sea Festival. Sie hat am New England Conservatory studiert und unterrichtet am Berklee College of Music.
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Discographie. Klezmatics, The (with Joshua Nelson & Kathryn Farmer) |
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